Die fünf Fragen, die am häufigsten kommen – jeweils zuerst die knappe Antwort.
Was ist Tschingo?
Tschingo ist eine Plattform, mit der bestehende Gemeinschaften ihren eigenen kuratierten Online-Marktplatz betreiben. Betreiber wählen die Produkte selbst aus und verdienen an jedem Verkauf mit.
Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Shop liegt im Vertrauen, das schon da ist: Ein Hotel kennt seine Gäste, eine Gemeinde ihre Bürger, ein Fachmagazin seine Leser. Tschingo macht aus dieser bestehenden Beziehung einen Verkaufskanal, statt einen neuen aufbauen zu müssen.
Für wen ist Tschingo gedacht?
Für alle, die bereits eine Gemeinschaft haben, der sie etwas bedeuten: Hotels, Städte und Gemeinden, Vereine, Genossenschaften, Fachmedien und Content Creator.
Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Bindung. Ein Hotel mit dreißig Zimmern kann erfolgreicher sein als ein Kanal mit hunderttausend Abonnenten – weil seine Gäste die Gastgeberin persönlich kennen.
Was kostet Tschingo?
Das Modell ist umsatzbasiert: Gebühren für den Marktplatz und Erfolgsprovisionen. Händler zahlen erst, wenn sie verdienen. Das Strategiegespräch ist kostenlos.
Marktplatzbetreiber behalten 100 % ihrer eigenen Verkäufe und erhalten 2–8 % Provision auf Händler-Umsätze. Kuratoren bekommen 5–15 % je erfolgreicher Empfehlung, Händler behalten 92–98 % ihres Umsatzes.
Wie lange dauert es, bis der Marktplatz online ist?
Zwei bis vier Wochen von der ersten Besprechung bis zum Start.
In Woche eins und zwei entstehen Konzept und Gestaltung, dazu die ersten Händler-Gespräche. Woche drei und vier gehen in die technische Einrichtung und die Inhalte. Ab Woche fünf ist der Marktplatz live.
Worin unterscheidet sich Tschingo von Amazon oder Etsy?
Auf großen Plattformen entscheiden Algorithmus und Preis. Auf einem Tschingo-Marktplatz entscheidet, wem die Kundschaft vertraut – und dieses Vertrauen gehört dem Betreiber, nicht der Plattform.
Wer auf Amazon verkauft, mietet Sichtbarkeit und konkurriert über den Preis. Wer einen eigenen Marktplatz betreibt, besitzt die Kundenbeziehung, wählt das Sortiment selbst aus und behält den Großteil der Marge.